Lieblingsplätze in Köln

31. August 2015 at 9:31
Kölner Dom mit Hohenzollernbrücke

Ich habe mich auf die Suche nach Lieblingsplätzen in Köln gemacht

Lieblingsplätze in Köln

7 Reiseblogger verraten wo sie sich am liebsten in Köln aufhalten

In Köln ist immer etwas los und es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken. Deshalb habe ich mich gefragt, wo halten sich denn die Kölner selbst am liebsten auf. Gerade wenn man Köln sehr gut kennt hat doch jeder so seine Lieblingsecke. Steht auch bei (ehemaligen) Einheimischen der Dom an erster Stelle? Ich habe 7 Blogger die Köln sehr gut kennen gefragt und sie verraten hier ihre Lieblingsplätze in Köln.

Mir persönlich fällt es sehr schwer, mich für einen Lieblingsplatz in Köln zu entscheiden und ich bin mir sicher, dass ist den Befragten auch so ergangen. Ich habe mich nach langem hin und her für einen Lieblingsplatz in Köln entschieden, der im Kölner Stadtwald liegt. Ein kleiner Weiher, zwischen Bäumen versteckt. Hier kann man mitten in der Großstadt Ruhe finden und bekommt das Gefühl mitten in der Natur zu sein. Selbst im Winter, wenn er zugefroren ist strahlt er noch eine wahnsinnige Ruhe aus.
 

Weiher im Stadtwald

 

Jetzt kommen wir aber zu meinen Gästen. Hier bekommst du schon eine erste kleine Übersicht zu den Lieblingsplätzen in Köln. Wenn du es nicht abwarten kannst und direkt mehr erfahren möchtest, dann gelangst du durch einen Klick direkt zum Artikel:

 

Altstadt von KölnDomdachführung in KölnLVR TurmSonnenscheinetage Köln

Beachclub in Köln Foto: ©Sabine NiemerMelaten Friedhof KölnKöln - MrsBerryWeiher im Stadtwald

 

 

Rheinpark Köln

Köln Lieblingsplätze von Wolfgang Foto: ©Wolfgang Niederau

 

 

Wolfgang von Wolfgangs Reiseblog

 

Mein Lieblingsplatz in Köln? Hm, gar nicht so einfach. Ich habe nämlich eine ganze Reihe davon. Aber wBlogger Wolfgangelcher davon ist denn nun DER Lieblingsplatz?

Ich mache das mal von der Jahreszeit abhängig und da wir gerade Hochsommer haben: The winner is … Trommelwirbel … der Rheingarten und die Altstadt.

In den 80er Jahren wurde die direkt neben dem Rhein verlaufende Hauptverkehrsstraße „Rheinuferstraße“ in einen 600 m langen Tunnel verlegt. Der Bereich zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke ist seitdem einschließlich des unteren Martinsviertels komplett autofrei. Über dem Tunnel entstand der Rheinpark, eine Grünanlage, die Kölner und Touristen aus aller Welt gerne zum Flanieren, Chillen oder für ein Päuschen in einem der zahlreichen Lokale nutzen.

Wasserlandschaft in Köln

Foto: ©Wolfgang Niederau

Der Vater Rhein ist sicher eines der Highlights, die Köln zu bieten hat, und vom Rheingarten aus hat man einen prächtigen Ausblick auf den mächtigen Fluss, der hier über 350 m breit ist. Am Rheinpark findet man auch Anlegestellen der Personenschiffe. Hier kann man schnell mal zu einer kleinen Panoramafahrt starten und das tolle Uferpanorama vom Schiff aus bewundern.

Altstadt von Köln

Foto: ©Wolfgang Niederau

Wasser spielt auch eine Rolle bei der von dem Künstler Eduardo Paolozzi 1986 geschaffenen Rheingarten-Skulptur. Diese aus Steinquadern, Pflastersteinen und Bronze-Elementen geschaffene Wasserlandschaft ist besonders im Sommer ein beliebtes Plätzchen.

Und dann ist da natürlich noch die berühmte Altstadt mit ihren pittoresken Häuschen und einem riesigen gastronomischen Angebot. Dort im Sommer in einem der zahlreichen Straßenlokale zu sitzen, ein Glas Kölsch zu trinken und Leute zu gucken, ja, hier ist mein Lieblingsplatz.
 

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Domdachführung in Köln

Domführung in Köln Foto: ©Sabine Olschner

 

 

Sabine von Ferngeweht

 

Um den Dom kommt man in Köln ja kaum herum. Unten auf der Domplatte herrscht tags wie nachts ein Gewusel Sabine_Olschner_ferngewehtvon Reisenden, die vom Hauptbahnhof in die Stadt eilen, und Kölnern, die ihrem Wahrzeichen mal wieder einen Besuch abstatten wollen. Eigentlich ist mir am Dom immer zuviel los, und meist zieht dort ein ungemütlicher Wind um die Gemäuer. Trotzdem habe ich den Dom als meinen Lieblingsplatz ausgewählt – nämlich dann, wenn ich ihn von oben erleben kann. Wie das geht? Die Dombauhütte, die für alle Arbeiten am Dom verantwortlich ist, bietet regelmäßig Führungen über die Dächer der Kirche an. Termine finden sich auf der Website der Dombauhütte. Auf das Dach kommst du nur im Rahmen einer Gruppenführung.

Mit einem Lastenaufzug, den sonst die Bauarbeiter nutzen, geht es außen am Dom die steile Wand hinauf. Von oben hast du einen tollen Blick auf die Stadt, wie du ihn sonst nirgendwo erhältst. Die Menschen unten auf der Domplatte sind ganz winzig, ebenso wie die kleinen Schiffe, die auf dem Rhein unter den Spielzeugbrücken hinduchfahren. Von hier oben wirkt die hektische Stadt Köln ganz friedlich. Nebenbei erfährst du viel Interessantes über den Dom und seine Geschichte. Jedesmal wenn ich nun am Dom vorbeikomme, schaue ich nach oben und erinnere mich an meinen Ausflug über die Dächer von Köln.

Noch mehr Lieblingsplätze findest du übrigens in meinen Stadtführer „Lauschige Orte in Köln“. Schau doch mal rein!

 

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LVR Turm

Ein fantastischer Blick auf Köln Foto: ©Yvonne Herms


 

Yvonne von Fernwehyvi

 
Mit meinem Lieblingsplatz in Köln verbinde ich viele Erinnerungen, gute wie schlechte. Und vermutlich macht genau das den Ort zu (m)einem  Lieblingsplatz. Ich rede vom Deutzer – Rheinufer.

Ich liebe den gigantischen Ausblick auf die Skyline von Köln  von der Panorama Platform des  Köln Triangle. Für 3 € bringt mich der Aufzug auf die über 100m hohe Besucherterasse von der man einen einmaligen Blick auf Köln hat. Ganz besonders mag ich den Besuch bei Sonnenuntergang. Wenn der Himmel sich in den schönsten blau und orange Tönen färbt ist  Köln noch ein bisschen schöner als sonst. Ich war bereits dreimal dort oben und bin jedes Mal aufs Neue von der Aussicht auf die Stadt begeistert.

In den Sommermonaten bin ich oft bei Linus im Tanzbrunnen. Bei der legendären Talentprobe geben Yvi von FernwehyviNachwuchssänger, und auch solche, die sich dafür halten, ihre Sangeskünste zum Besten. Das Publikum kommentiert deren Leistung lautstark und kürt mittels Applaus den Sieger des Abends. Die Veranstaltung macht auf jeden Fall eine Menge Spaß, sei es beim Mitsingen oder Buhh rufen. Gute Laune ist da einfach garantiert!

Im Anschluss geht es entweder auf die Aftershow Party oder, wenn es etwas ruhiger sein soll, auf einen Absacker in die Rheinterrasen oder eine der umliegenden Kneipen.

Genau so gern bin ich im Rheinpark, der direkt an den Tanzbrunnen grenzt. Einfach entspannt auf der Wiese  liegen, ein Buch lesen oder am Abend auf der Ufermauer mit Blick auf den Rhein entspannen. Mit dem Patenkind auf dem großen Spielplatz, den ich selbst schon als Kind geliebt habe, rumtoben macht ebenfalls eine Menge Spaß.

Ganz neu, aber leider noch nicht selbst getestet ist der Rheinboulevard. Ich kann mir vorstellen, dass man auf der Freitreppe prima den Feierabend einläuten oder der ein oder andere Sundowner inklusive Blick auf den Dom genießen kann. Wird definitiv bald getestet!

Durchgemachte Partynächte, gemütliche Abende mit Freunden, ruhige Auszeiten vom Alltag, erste Dates und auch traurige Abschiede. Vieles hab ich selbst schon am Rheinufer in Deutz erlebt und so facettenreich wie meine Erinnerungen ist auch das Rheinufer selbst: Abwechslung pur! Ich mag es einfach dort zu sein.

PS. Ich möchte anmerken, dass ich ebenfalls noch einige andere Lieblingsplätze in Köln habe, aber ich mußte mich ja für nur einen entscheiden.

 

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Sonnenscheinetage Köln

Sonnenscheinetage Köln Foto: ©Janine Domnick

 

Janine von Bereise die Welt

 
Janine von Bereise die WeltMein absoluter Lieblingsplatz in Köln ist im Sommer die Sonnenscheinetage (ehemals Sky Beach). Die außergewöhnliche Location ist ein wahrer Hotspot: Mitten in der Innenstadt über den Dächern Kölns liegst Du unter Palmen auf Sonnenliegen an einem wundervollen Stadtstrand und genießt dabei einen einmaligen Flair.

Hierfür wurden die obersten Parkhausetagen mit Sand aufgeschüttet. Komplettiert wurde das Ganze mit entsprechender Beach-Ausstattung und einer Bar. Bis Ende September hast Du die Gelegenheit bei Chill-Out-Beats, einem phänomenalen Blick auf den Kölner Dom und den Rest der Stadt ein wenig Beach-Atmosphäre zu genießen.

Beachclub Köln

Foto: ©Janine Domnick

Wer nicht in den Urlaub fährt findet hier eine Zuflucht aus dem Alltag. Die Bar und „the flying grill“ versorgen Dich mit kulinarischen Snacks. Die Öffnungszeiten hängen natürlich vom Wetter ab. Wenn Du die Facebook-Seite likest, erhältst Du jeden Tag einen Hinweis dazu.

Die  Sonnenscheinetage auf dem Kaufhof Parkhaus P2, Etagen 14+15, An St. Agatha 19-25; Eintritt: 5 Euro inkl. 1,70 Euro Mindestverzehr

 

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Beachclub in Köln Foto: ©Sabine Niemer

Beachclub in Köln Foto: ©Sabine Niemer

 

Sabine von Geckofootsteps

 

Köln ist eine Stadt, die mir ganz besonders am Herzen liegt. Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort wohne, habe ich sieben tolle Jahre in der Stadt am Rhein verbracht und habe sie in dieser Zeit wirklich gut kennengelernt. Sabine - geckofootsteps In Köln herrscht eine ganz besonders lockere und weltoffene Atmosphäre. Man fühlt sich direkt Willkommen und findet schnell Anschluss. Der typische Kölner hat ein äußerst freundliches Gemüt, immer einen Witz auf Lager, ist sehr feierfreudig und nimmt sich selbst nicht allzu wichtig. Also durch und durch liebenswert. Kein Wunder, dass der Karneval in Köln Hochkonjunktur hat.

Es gibt viele Bars, Restaurants, Parks und andere Einrichtungen in Köln, die einen Besuch wert sind. Auf Tanjas Frage nach meinem Lieblingsplatz in Köln, kam mir jedoch direkt der Beach Club km 689 in den Sinn. Dieser befindet sich am rechten Rheinufer in der Nähe des Tanzbrunnens und hat einen direkten Blick auf den Kölner Dom. Überall ist Sand aufgeschüttet, man kann sich in die Liegestühle fläzen und es sich bei Snacks und leckeren Getränken gut gehen lassen. Dort habe ich schon viele laue Sommerabende verbracht und mich an der Stadt und ihrer tollen Atmosphäre erfreut. Wenn Du also in Köln zu Besuch bist und der Wettergott auf Deiner Seite ist, dann kann ich Dir den Beach Club km 689 nur empfehlen.

 

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Melaten Friedhof Köln

Der Melaten Friedhof Foto: ©Britta Münch

 

Britta von Irgendwie woanders

 

Ein wenig musste ich überlegen und kam nach recht kurzer Zeit zu dem Entschluss, mich für den Melatenfriedhof, einer grünen Oase, in der Millionenstadt zu entscheiden. Ungewöhnlich und skurril mögen die Einen denken – die Anderen fragen sich, was es auf einem Friedhof zu entdecken gibt und warum er ein Lieblingsort sein kann.

IrgendwiewoandersDer Zentralfriedhof Kölns im Stadtteil Lindenthal ist für mich ein Ort der Ruhe, der Besinnung, der Kunst, des Karnevals, Geschichte & Erinnerung. Auf über 435000 qm kann man sich durchaus verlaufen; daher rate ich jedem, sich an den prächtigen Gräbern, architektonisch interessanten Mausoleen & beeindruckenden Obelisken zu orientieren. Neben Gräbern von bekannten Kölner Karnevalisten sah ich das Grab von Gunter Philipp, einem Schauspieler aus den 50ern und 60ern sowie das bunte und leicht verkitschte, aber mit viel Herz gestaltete Grab von Dirk Bach.

Foto: ©Britta Münch

Foto: ©Britta Münch

Die Grabkapelle der Königin der Roma, Sophia Czory, ist ein kleines architektonisches Meisterwerk und hat mich sehr angesprochen. Die Gräber vom einzigartigen Willi Millowitsch und Komponisten Willi Ostermann sind schlicht, jedoch sehr wirkungsvoll. Auch das Grab des ehemaligen Dombaumeisters Willi Weyres gefiel mir sehr; neben seinem Grab findet man viele Gräber, die die Verbundenheit zu Köln, der Heimat vieler Verstorbenen widerspiegeln. Den Grabstein des Gewerkschafters Hans Böckler ziert das Gewerkschaftssymbol, das Zahnrad, so und auch ähnlich findet ihr viele weitere Gräber, die Rückschlüsse auf die berufliche Vergangenheit des Verstorbenen schließen.

Foto: ©Britta Münch

Foto: ©Britta Münch

Eines der bekanntesten Gräber ist das Grab eines Kaufmanns, welches einen Sensenmann ziert. Bei genauerem Hinschauen sieht man auf der gleichen Grabesstelle ein weiteres kleines Grab mit einem Frosch. Aufgrund eines in den 80er eingeführten Patenschaftssystem besteht die Möglichkeit, denkmalgeschützte, aber abgelaufene Gräber zu übernehmen und sie zu pflegen. Im Gegenzug darf man selbst in dieser Grabesstelle beigesetzt werden; so auch in dem Fall des Grabes mit dem Sensenmann, wo das neue Grab mit dem Frosch einen sehr ungewöhnlichen Kontrast bilden. Habt keine Angst vor diesem Ort, der mit viel Trauer behaftet ist!

Genießt die Zeit – lasst den Friedhof auf euch wirken – seid fasziniert von der Macht der Gräber, Obelisken und Mausoleen! Lebt das Leben – jeder Tag ist einzigartig und besonders, eure Britta

 

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Köln - MrsBerry

Der Decksteiner Weiher Foto: ©Christina Nagel-Gasch

 

Christina von Mrs Berry

 

Hallo, ich bin Christina und betreibe seit 2010 den erfolgreichen Familienblog und Reiseblog MrsBerry.de.

Als Familie reisen wir nicht nur gerne quer durch Europa oder erkunden fremde Länder, nein, wir mrsberry_familienblog_und_reiseblog_christina_nagel-gaschentdecken auch unsere Wahlheimat Köln stets auf ein Neues. Wir halten uns am Liebsten draußen im Freien auf und fahren gerne mit dem Rad. Unser liebstes Ausflugsziel ist der Decksteiner Weiher im Kölner Stadtwald (Äußerer Grüngürtel). Dort gibt es viel zu erleben – für Familien, für Tierfreunde, ebenso für Jung und für Alt.

Um den Decksteiner Weiher kann man herrlich spazieren, radeln, Gassi gehen oder Laufen. Zwei Wege führen einmal um den kompletten Weiher. Parkbänke laden zur Erholung in der Sonne ein. Dabei kann man Schwäne, Enten und andere Wasservögel beobachten.

Decksteiner Weiher - MrsBerry

Foto: ©Christina Nagel-Gasch

Gastronomie gibt es am Decksteiner Weiher auch. Im Haus am See kann man auf der Außenterrasse in der Sonne ein lecker Käffchen schlürfen. Direkt nebenan gibt es einen Minigolfplatz oder man schippert mit dem Treetboot auf dem vorderen Teil des Weihers. Von da beginnt auch die Übungsstrecke für Ruderer – ein langer und gerader Kanal der am Ende an den Sportpark des 1. FC Köln grenzt.

Der Weg entlang des Kanals ist mit großen Kastanien gesäumt. Ein Spaziergang durch die wunderschöne Kastanienallee ist gerade im Herbst Pflicht für alle Eltern mit kleinen Kindern, denn man kann dort unendlich viele Kastanien sammeln.

 

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 Wenn du dich für weitere Citytips interssierst, wirf einen Blick auf diesen Artikel: „Sehenswürdigkeiten in Köln entdecken“ 

Danke an meine Gäste, ich freue mich, dass ihr mitgemacht habt. Jetzt zu dir, hast du auch einen Lieblingsplatz in Köln? Ich freue mich, wenn du ihn uns verrätst!